fischer Baustoffkompasse



Die Befestigungsspezialisten von fischer bieten mit den Baustoffkompassen eine Orientierungshilfe. Je nach Befestigungsaufgabe ermöglicht der Kompass in Abhängikeit von der aufzunehmenden Last das fischer Produkt auszuwählen, das für die anstehende Aufgabenstellung die besten Eigenschaften aufweist.

Gerissener Beton

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Risse können überall im Beton und zu jeder Zeit entstehen:  Begünstigende Faktoren dafür sind Belastungen wie Eigengewicht, Verkehrs- oder Windlasten, Schwinden und Kriechen des Betons oder andere äußere Einflüsse wie Erdbeben oder Erschütterungen die Spannungen, Verformungen und damit auch Rissbildung zur Folge haben. Die zahlreichen Risse sind mit bloßem Auge kaum sichtbar (i. d. R. maximal 0,4 mm breit).
Bei Verankerungen in Beton ist fast immer davon auszugehen, dass Risse im Verankerungsbereich vorhanden sein können, welche die Tragfähigkeit der Dübel beeinflussen.  Es ist nahezu unmöglich, den Nachweis zu erbringen, dass der Beton ungerissen ist. Aus Gründen der Sicherheit empfiehlt es sich für Planer und Handwerker grundsätzlich risstaugliche Dübel einzusetzen.
Dübel mit Zulassung nach ETAG 001 für den gerissenen Beton haben ihre Eignung durch Prüfungen in Rissen nachgewiesen und dürfen daher sowohl im gerissenen als auch im ungerissenen Beton eingesetzt werden.

Voll- und Lochstein Mauerwerk

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Das Mauerwerk weist, im Gegensatz zum Verankerungsgrund Beton, eine sehr große Vielfalt auf. Die Bandbreite der verschiedensten Mauersteine, die über unterschiedliche Mörtel oder Kleber zu einem Mauerwerksverbund zusammengefügt werden, ist sehr groß. Lochsteine mit dichtem Gefüge wie Hochlochziegel (HLz) oder Kalksandlochsteine (KSL) bestehen oft aus dem gleichen druckfesten Material wie die Vollsteine. Sie sind jedoch mit Hohlräumen versehen. Für die Befestigung höherer Lasten sollten spezielle Dübel (z. B. Injektionstechnik oder Langschaftdübel verwendet werden), die diese Hohlräume überbrücken oder ausfüllen.
Vollsteine mit dichtem Gefüge wie Mauerziegel (Backstein, Klinker) oder Kalksandvollsteine sind sehr druckfeste Baustoffe ohne Hohlräume oder mit nur geringem Lochflächenanteil (bis max. 15 % z. B. als Grifftasche). Sie eignen sich sehr gut zur Verankerung von Dübeln.

Porenbenton

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Der Baustoff „Porenbeton“ wird umgangssprachlich auch als Gasbeton bezeichnet. Porenbeton ist ein Vollbaustoff mit porigem Gefüge, dieser Baustoff hat sehr viele Poren (Lufteinschlüsse) und eine geringe Druckfestigkeit.
Porenbeton hat den Nachteil, dass er Feuchtigkeit wesentlich leichter aufnimmt als sie wieder abzugeben, deshalb müssen Außenwände aus Porenbeton immer mit einer Putzschicht oder einer anderen „Haut“ versehen werden.
Wegen der geringen Druckfestigkeit und dem porigen Gefüge sollte die Erstellung des Bohrlochs und die Bohrlochreinigung mit einer gewissen Sorgfalt durchgeführt werden. Für die optimale Verankerung im Porenbeton sollten spezielle Dübel verwendet werden, z. B. Dübel mit einem langen Spreizteil (SXRL 10 oder 14) oder Dübel mit Formbzw. Stoffschluss (FPX-I oder Injektionssysteme FIS V).

Plattenbaustoffe

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Plattenbaustoffe sind dünnwandige Baustoffe, die häufig eine nur geringe Festigkeit aufweisen – z. B.  Gipskartonplatten wie „Rigips“, „Knauf“, „Norgips“, Gipsfaserplatten wie „Fermacell“, „Rigicell“ oder Spanplatten, Hartfaserplatten, Sperrholz u. a. Für die optimale Befestigung sind Spezialdübel zu wählen; so genannte Hohlraumdübel.
Dies sind hintergreifende Dübel aus Kunststoff oder Metall – formschlüssig greifende Dübel, die sich direkt an der Plattenrückseite im Hohlraum verankern können. Für die optimale Verankerung in Plattenbaustoffen sollten daher spezielle Dübel verwendet werden. Beispielsweise: HM, PD, KD, GK/GKM oder UX

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